Und auch der Opapa sagt zu der Omama:
Veronika, der Lenz ist da…….
….. so die letzten Zeilen des „Spargel – Liedes“, mit dem die Weingeschwister nebst zwei charmanten Gästinnen zu Schmaus und Trank zur Feier des königlichen Gemüses geladen waren.
Pünktlich fanden sich insgesamt 26 reale und alterstechnisch potentielle Großeltern (mit vielleicht einer chinesischen Ausnahme?) und Liebhaber der edlen Stangen ein, wurden ohne langes Vertun mit Radau-Brause der Marke
• Hervé Mathelin Privilege Brut
• Hervé Mathelin Ample (Rosé)
gebührend begrüßt und vom Bruderschaftsmeister willkommen geheißen, der nach gemeinsamen stillem Gedenken unserem verstorbenen Weinbruder Dr. Peter Sliwa den ersten Schluck widmete.
Das perlende Getränk begleitete auch die Spargelcrème – Suppe (die durch die Beigabe von 0,28l/Person sozusagen noch weiter zur Schaumcrème-Suppe veredelt wurde), ehe der Kellermeister dem Hauptgericht angemessenen Weine präsentierte:
• 2021 Würzburger Pfaffenberg Silvaner trocken, Bürgerspital, Franken,
• 2019 Muldenbosch Chenin Blanc, Steen opp Hout, Südafrika,
• 2019 Domaine de Maltaverne Pouilly Fumé, Gilles Mandray, Burgund.
Weine, Saucen, Schinken und Kartoffeln in edler Harmonie ließen den Abend entspannt gelingen (pro verzehrter Stange Spargel wurden statistisch 75 Milliliter Wein als metabolische Hilfe appliziert! – Freunde der Mathematik können nun bei Bedarf den Gesamtverbrauch errechnen!), die Getränke fanden auch ohne weitere fachliche Erläuterungen äußerst positiven Widerhall (wobei eine abschließende Verbrauchs – Auswertung ergab, dass der Franke den Franzosen um eine Flasche auf den zweiten Platz verwies, dem Südafrikaner aber auch durchaus Anerkennung der Kehlen gezollt wurde). Jeder der korrespondierenden Weine für sich allein wurde den Anforderungen mit Leichtigkeit gerecht! Inoffiziell ließ der Kellermeister noch zwei Flaschen Vosne Romané und einer Flasche Riesling-Diorit (alles gute alte Bekannte) den Hals brechen. Sie sind in obiger Mengenbilanz unberücksichtigt geblieben!
Alle Welt war’s zufrieden, und schnell wurde der Ruf nach „da capo“ laut – eine durchaus verlockende Option, wäre da nicht auch der Auftrag in der Vereins – Satzung, insbesondere auch das intellektuelle – und nicht nur das bacchanalische – Verständnis des Kulturguts Wein zu fördern. Die Weine dieses Abends allerdings wurden durchweg sehr gut „verstanden“.
Der secretarius kann sich durchaus vorstellen, auch in den kommenden Jahren eine Sonderveranstaltung „Veronika“ in das Programm aufzunehmen.



